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Fische
Der Mythos um die Fische
Die Fische haben sich ihren Platz am Sternenhimmel der griechischen Mythologie
zufolge als Retter Aphrodites erobert. Aphrodite, die Tochter von Zeus, ergriff
mit ihrem Sohn Eros die Flucht, als ihr Vater den Himmel gegen den unheimlichen
Giganten Typhon verteidigen musste. Die Zeus-Tochter versteckte sich mit ihrem
Sohn am Ufer des Euphrat. Als ein Wind durch das Schilf fegte, glaubte sie
Typhon hätte sie gefunden und sprang ins Wasser. Zwei Fische nahmen die beiden
auf ihre Rücken und schwammen mit ihnen in Sicherheit.
In einer weiteren Legende heißt es, Aphrodite und Eros selbst hätten sich
in die Fische verwandelt. Beide schwammen gerade, als das Monster Typhon ihnen
Furcht einjagte. Um ihm zu entkommen, nahmen sie die Gestalt der Fische an.
Die Eigenschaften der Fische
( 20.2. - 20.3. )
Der typische Fische-Geborene schlängelt sich im wahrsten Sinne des Wortes
durchs Leben. Unangenehmen Pflichten und Begegnungen weicht er lieber aus.
Der Fisch ist sehr verträumt und innerlich unruhig. Versucht man, ihn zu etwas
zu drängen oder verletzt man seine empfindliche Seele, flüchtet er in seine
ganz persönliche Welt der Illusionen.
Menschen dieses Sternzeichens sind sanft und friedliebend, gemütvoll und heiter.
Häufig besitzen sie mediale Fähigkeiten und fühlen sich sehr zur Mystik hingezogen.
Der Fisch traut sich selbst sehr wenig zu und lässt sich gerne leiten, allerdings
nicht bevormunden.
Stärken
Der Fisch ist sehr anpassungsfähig und hilfsbereit. Wenn er anderen helfen
kann, blüht er völlig auf. Sein intensives Gefühlsleben und seine fast überirdische
Intuition erschließen ihm Feinheiten und Aspekte des Lebens, die anderen oft
verborgen bleiben. Durch seine heitere und friedvolle Art ist er eine Bereicherung
für jede Gemeinschaft. Es gelingt ihm häufig, zerstrittene Parteien zu versöhnen,
denn nichts ist ihm so verhasst wie Streit.
Schwächen
Der Fisch ist sehr sensibel und neigt zu tränenreichen Ausbrüchen. Auf Kritik
reagiert er überempfindlich und zieht sich beleidigt zurück. Er hängt sehr
an seinen Eltern und seiner Familie, so dass er sich in ungewohnter Umgebung
schwer wohl fühlen kann.
Eine ständige innere Unruhe quält den Fisch und er sucht oft ein Leben lang
nach dem richtigen Weg. Sein geringes Selbstvertrauen bewegt ihn dazu, vor
allem im Beruf sein Licht unter den Scheffel zu stellen. Häufig sind Fische-Menschen
passiv, sie erdulden mehr als sie gestalten und neigen manchmal zu Apathie
und Tatenlosigkeit.
Liebe
Für den geliebten Partner gibt der Fisch sich selbst auf. Er macht beim Flirt
selten den ersten Schritt und lässt sich erobern. In der Beziehung wird er
gerne beherrscht. Hat der Fisch Vertrauen gefasst und den richtigen Partner
gefunden, liebt er bedingungslos und mit voller Hingabe. Wird er enttäuscht,
kann er mit der selben Passion leiden. Fische-Frauen können in der Rolle der
Hausfrau und Mutter durchaus sehr glücklich werden.
Günstige Partner: Skorpion, Krebs, Steinbock, Stier
Ungünstige Partner: Jungfrau, Zwilling, Wassermann, Widder
Beruf
Fische ergreifen oft soziale Berufe, da sie in der Helferrolle völlig aufgehen.
Leider sind sie meist selbst seelisch zu labil, um das Leid anderer zu ertragen.
Als Ärzte, Pfleger oder Sozialarbeiter fehlt ihnen die nötige Distanz zu ihrer
Aufgabe, die persönliche Hingabe macht diesen Mangel aber fast immer mehr
als wett.
Durch ihre Vorliebe zu gutem Essen sind Fische hervorragende Köche und Gastwirte.
Ihre Intuition kann sich auch künstlerisch ausdrücken, vor allem in der Malerei
und Musik, doch auch in der Literatur sind Fische zahlreich vertreten.
Prominente
Marlon Brando, Enrico Caruso, Frederic Chopin, Gottlieb Daimler, Joseph von
Eichendorff, Albert Einstein, Galileo Galilei, Georg Friedrich Händel, Victor
Hugo, Karl Jaspers, Oskar Kokoschka, Zarah Leander, Karl May, Rudolf Nurejew,
Heinz Rühmann, Arthur Schopenhauer, Rudolf Steiner, Elizabeth Taylor.
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